DTF-Druck in Hamburg – farbstark, waschfest, ab 1 Stück
Kurz gesagt: DTF (Direct to Film) ist ein digitales Textildruckverfahren: Das Motiv wird auf eine Spezialfolie gedruckt, mit Klebepulver versehen und mit Hitze auf das Textil gepresst. 2MTdesign nutzt DTF für T-Shirts, Hoodies, Polos und Arbeitskleidung – weil es feine Details und Fotos auf fast allen Stoffen ermöglicht, schon ab einem Stück und ohne Einrichtungskosten pro Motiv.
So funktioniert DTF – in 4 Schritten
- Druck auf Folie: Das Motiv wird spiegelverkehrt mit Textilfarben auf eine PET-Folie gedruckt, darüber eine weiße Grundschicht.
- Klebepulver: Auf die noch feuchte Farbe wird ein Schmelzklebe-Pulver aufgetragen.
- Aushärten: Das Pulver wird mit Wärme geschmolzen und fixiert.
- Übertragen: Mit der Transferpresse wird das Motiv unter Hitze und Druck auf das Textil übertragen, anschließend die Folie abgezogen.
Vor- und Nachteile von DTF – ehrlich betrachtet
| Vorteile | Grenzen |
|---|---|
| Fotos, Verläufe und feine Linien möglich | Große, vollflächige Motive fühlen sich etwas „gummiartig“ an und sind weniger atmungsaktiv |
| Auf Baumwolle, Polyester und Mischgewebe | Sehr strukturierte oder beschichtete Stoffe vorher testen |
| Leuchtende Farben auch auf dunklen Textilien (weiße Unterlage) | Bei sehr hohen Stückzahlen eines einzigen Motivs kann Siebdruck günstiger sein |
| Keine Mindestmenge, jedes Teil kann anders sein | Heißes Trocknen und Bügeln direkt auf dem Druck verkürzen die Lebensdauer |
| Bei richtiger Pflege sehr waschbeständig |
Wie DTF im Vergleich zu DTG (Direktdruck) und Siebdruck abschneidet, zeigt unser Ratgeber DTF, DTG oder Siebdruck: Welches Verfahren passt?
Design-Tipp: Motive „atmen“ lassen
Weil DTF eine geschlossene Farbschicht bildet, wirkt ein großes Rechteck mit Foto auf einem T-Shirt schwer. Besser sind freigestellte Motive und Logos mit offenen Flächen, durch die der Stoff durchscheint. Bei Fotos kann ein weicher Rand oder eine Rasterauflösung („Distressed“-Look) helfen. Wir beraten Sie gern bei der Umsetzung.
Gute Druckdaten für DTF
- PNG mit transparentem Hintergrund, 300 dpi in Druckgröße – oder Vektor (AI, EPS, SVG, PDF)
- Keine halbtransparenten Schatten oder Glüheffekte am Rand – sie werden als weiße Grundschicht gedruckt und wirken unsauber
- Linien nicht dünner als ca. 0,5 mm, Schrift nicht kleiner als ca. 6–8 pt
Ausführlich: Welche Datei brauche ich für einen T-Shirt-Druck?
Pflege von DTF-Drucken
Auf links waschen, 30–40 °C, Feinwaschmittel ohne Bleiche, nicht in den Trockner, nicht direkt auf dem Druck bügeln. Mehr: Bedruckte T-Shirts waschen.
Wofür wir DTF einsetzen
- T-Shirts mit eigenem Motiv ab 1 Stück
- Firmen-T-Shirts mit Logo
- Arbeitskleidung und Poloshirts
- Hoodies und Teamshirts mit Namen
Häufige Fragen zum DTF-Druck
Wie lange hält ein DTF-Druck?
Bei richtiger Pflege viele Wäschen. Entscheidend sind niedrige Waschtemperatur, Waschen auf links und der Verzicht auf den Trockner.
Ist DTF besser als Flexfolie?
Für mehrfarbige Logos, Verläufe und Fotos ja. Für einfarbige Schriftzüge kann Flexfolie ebenfalls eine gute Wahl sein.
Kann man DTF auf Polyester drucken?
Ja, DTF haftet auf Polyester und Mischgeweben – ein Vorteil gegenüber dem Direktdruck (DTG), der vor allem auf Baumwolle gut funktioniert.
Fühlt sich der Druck an wie Plastik?
Kleine und mittlere Motive sind kaum spürbar. Große, geschlossene Flächen spürt man – deshalb gestalten wir Motive mit offenen Flächen.