Kurz gesagt: Für Einzelstücke und kleine bis mittlere Mengen mit bunten Logos oder Fotos ist DTF meist die beste Wahl – auf fast allen Stoffen. DTG (Direktdruck) fühlt sich auf Baumwolle am weichsten an, ist aber auf Polyester eingeschränkt. Siebdruck lohnt sich bei großen Mengen eines Motivs mit wenigen Farben. Flexfolie passt für einfache Schriftzüge und Namen, Stick für edle Logos auf Polos und Caps.

Die Verfahren in einem Satz

  • DTF (Direct to Film): Motiv wird auf Folie gedruckt und mit Hitze auf das Textil übertragen.
  • DTG (Direct to Garment): Ein Spezialdrucker druckt direkt auf das Textil, ähnlich wie ein Tintenstrahldrucker.
  • Siebdruck: Farbe wird durch ein feines Sieb gedrückt – pro Farbe ein Sieb.
  • Flexfolie (Flock/Flex): Aus farbiger Folie geschnittene Buchstaben oder Formen werden aufgepresst.
  • Stick: Das Motiv wird mit Garn eingestickt.

Vergleichstabelle

KriteriumDTFDTGSiebdruckFlexfolieStick
Wirtschaftlich ab1 Stück1 Stückmeist ab mittleren bis großen Mengen1 Stückeinige Stück (Einrichtung)
Fotos & Verläufesehr gutsehr guteingeschränktneinnein
Viele Farbenohne Aufpreisohne Aufpreisjede Farbe kostet ein Siebjede Farbe eine Folienlagebegrenzt
StoffeBaumwolle, Polyester, Mischgewebevor allem Baumwollesehr vielseitigvielseitignahezu alle, auch dicke Stoffe
Dunkle Textiliensehr gut (weiße Unterlage)gut, mit Vorbehandlungsehr gutsehr gutsehr gut
Haptikdünne, elastische Schichtsehr weich, im Stoffje nach Farbe weich bis spürbarspürbare Schichtplastisch, hochwertig
Individuelle Namenjajaaufwendigja, idealmöglich, aufwendig
Feine Detailssehr gutsehr gutgutbegrenztbegrenzt

Entscheidungshilfe in 4 Fragen

  1. Brauchen Sie weniger als ca. 30 Stück? → Digital (DTF/DTG) oder Flex. Siebdruck lohnt sich kaum.
  2. Hat Ihr Motiv Fotos, Verläufe oder viele Farben? → DTF oder DTG.
  3. Ist der Stoff Polyester oder Mischgewebe (z. B. Sport- oder Arbeitskleidung)? → DTF statt DTG.
  4. Soll es besonders hochwertig auf Polo, Cap oder Jacke wirken? → Stick prüfen – bei feinen Details oder Farbverläufen aber DTF.

Und: Hunderte Shirts mit demselben ein- bis dreifarbigen Motiv? → Siebdruck-Angebot einholen und vergleichen.

Typische Fälle aus der Praxis

ProjektEmpfehlungWarum
12 Shirts für JGA mit Foto und NamenDTFFoto + individuelle Namen, kleine Menge
20 Arbeitsshirts aus Mischgewebe, Logo 4-farbigDTFMischgewebe, mehrfarbig
Fußballverein: Nummern auf Trikots aus PolyesterFlexfolie oder DTFEinfarbige Zahlen, Sportstoff
8 Polos für Praxis, Logo einfarbigStick oder DTFStick für Haptik, DTF bei feinen Details
500 Festival-Shirts, 1 Motiv, 2 FarbenSiebdruckEinrichtung verteilt sich auf große Menge

Haltbarkeit: worauf es wirklich ankommt

Alle Verfahren können lange halten – entscheidender als das Verfahren sind fachgerechte Ausführung und Pflege. Waschen auf links, niedrige Temperatur und kein Trockner verlängern die Lebensdauer bei jedem Druck. Konkrete Tipps: Bedruckte T-Shirts waschen.

Was wir bei 2MTdesign einsetzen

Wir drucken überwiegend im DTF-Verfahren, weil es für unsere typischen Aufträge – Logo-Shirts für kleine Unternehmen, Teamshirts mit Namen, Einzelstücke – das beste Verhältnis aus Qualität, Flexibilität und Preis bietet. Mehr dazu auf DTF-Druck Hamburg. Wenn ein anderes Verfahren für Ihr Projekt besser passt, sagen wir Ihnen das ehrlich.

Nicht sicher? Schicken Sie uns Motiv, Textil und Menge – wir empfehlen das passende Verfahren: T-Shirts bedrucken lassen · Firmen-Shirts.